25. Bädertag Mecklenburg-Vorpommern

Am 04. April 2019 treffen sich über 100 Experten des Gesundheitstourismus auf der traditionsreichen Seebrücke, im Ostseebad Sellin, zu diesem Jubiläumsbädertag.

Der Bäderverband MV e.V. wurde 1990 gegründet um den Gesundheitstourismus im Land auf- und auszubauen. Mit der Einstellung der Geschäftsführerin Marianne Düsterhöft begann, die aktive, intensive Verbandsarbeit. So wies am 16.Oktober 1995 am alten Kulturhaus, des Seeheilbades Graal-Müritz, ein von Kinderhand bemaltes Laken auf den 1. Bädertag MV hin. Viele aktuelle und brisante Themen standen im Laufe der Jahre auf der Tagesordnung, z.B. die Finanzierung der gesundheitstouristischen Infrastruktur, veränderte Rahmenbedingungen und Zukunftschancen sowie Qualitätsnormen als auch Gesetzesveränderungen für Prävention und Rehabilitation. Der Gesundheitstourismus wird auf Grund des steigenden Gesundheitsbewusstseins und der älter werden Bevölkerung als großer Wachstumsmarkt prognostiziert. Mit seinen 60 Mitgliedern, bestehend aus Kur- und Erholungsorten, Rehabilitationseinrichtungen, Kurmittelhäusern und gesundheitsorientierten Hotels sowie Fördermitgliedern stellt sich der Verband diesem Markt. 

»Entwicklungstendenzen« ist der Titel dieses 25. Bädertages MV, auf dem es um Chancen und Visionen, aber auch um konkrete Probleme geht. Mit der neuen Landestourismuskonzeption wurden Diskussions- und Umsetzungsprozesse zu zukünftigen Finanzierungen, Zuständigkeiten und Strukturen angestoßen in die der Bäderverband als Fachverband für den Gesundheitstourismus stark involviert ist. Rechtzeitiges Agieren ist besser als Reagieren. Diese Weisheit versucht der Bäderverband MV e.V. in seiner Arbeit ständig zu berücksichtigen. Denn in den 70 Kur- und Erholungsorten wurden im vergangenen Jahr rund 23 Mio. Übernachtungen, das sind 75% aller touristischen Übernachtungen im Land realisiert. Die Hauptleistungsträger des Gesundheitstourismus sind die 61 Rehabilitationseinrichtungen, die vorwiegend in den prädikatisierten Orten stehen. Mit Übernachtungen von rund 3,5 Mio., einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 19,3 Tagen und einer ganzjährigen Auslastung von 90,2 % sowie den direkten und indirekten Arbeitsplätzen stellen sie einen erheblichen Wirtschaftsfaktor für die Gemeinden und die Gesundheitstourismusbranche dar. 

 

 

Rostock, den 29. März 2019