Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. auf Mitarbeitersuche in Kosovo und Albanien

Für die Reha- Kliniken und Kurmittelzentren unseres Landes wird es aufgrund des demographischen Wandels in einigen Regionen immer schwieriger, gut ausgebildetes pflegerisches und therapeutisches Personal zu finden.

Der Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. möchte natürlich seine Mitgliedseinrichtungen unterstützen und informierte sich deshalb auf Einladung im Kosovo und in Albanien über die Ausbildung und Möglichkeiten, junge Leute nach Mecklenburg-Vorpommern zu holen. Mit dem Kolegji-Heimerer in Pristina, ein College mit Studiengängen für Pflege- und Gesundheitswissenschaften, analog der in Deutschland ansässigen Colleges-Heimerer, fanden der stellv. Präsident des Bäderverbandes M-V e. V., Dr. Dirk Gramsch und die Geschäftsführerin Marianne Düsterhöft, einen sehr guten Kooperationspartner. Die fachliche Ausbildung der jungen Menschen findet gleichzeitig in deutscher Sprache statt. Als sprachliche Voraussetzung wird für Deutschland der Abschluss B2 des Goetheinstituts oder gleichwertiger Einrichtungen verlangt. Auch der berufliche Fachabschluss muss analog des deutschen Abschlusses nachgewiesen werden, um hier arbeiten zu dürfen. In Albaniens Hauptstadt Tirana, holen junge Fachkräfte, nach ihrer Arbeit bspw. in Kliniken, auf einer Deutschschule für den hiesigen Arbeitsmarkt, ihre Sprachkenntnisse nach. Neben der beruflichen Anerkennung benötigen auch sie das Zertifikat B2. Zur Anerkennung der Ausbildung bedarf es einer Feststellungsprüfung, die hier auf theoretischer Ebene auf der Ecolea Schule in Stralsund abgenommen werden kann, um eine fachliche Gleichstellung der beruflichen Ausbildung zu bestätigen.

Nach Bekanntwerden dieser, vom Bäderverband M-V e. V. initiierten Möglichkeit der Fachkräftegewinnung, führte jetzt schon zu vielen Anfragen der Mitglieder.

 

 

 

Rostock, den 24. Mai 2018