Waldtherapie

Naturheilmittel: Klima

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Die Waldtherapie ist eine gezielte, indikationsbezogene Heilanwendung unter therapeutischer Anleitung für Patienten mit spezifischen Krankheitsbildern im gesundheitsfördernden Umfeld des Waldes. Zusätzlich zur gezielten Einflussnahme auf spezifische Funktionsstörungen gemäß der medizinischen Indikation, bezweckt die Waldtherapie eine Gesundheitsförderung durch die unspezifischen physiologischen Wirkungen des Waldklimas auf das Immun- oder Hormonsystem sowie eine gezielte Reduzierung von Stresssymptomen durch achtsamkeitsbasierte mentale oder körperliche Übungen.

Das Behandlungsspektrum im Wald ist breit gefächert. Aus diesem Grunde wurde auch die Waldtherapie spezialisiert - so bieten Therapeuten aus den «weißen» und «grünen» Berufen ihre Erfahrungen und Kompetenzen im Bereich der Prävention und Rehabilitation an.

Der Wald als «grüne Apotheke» spricht alle Sinne des Menschen an:

Sehen
  • Grüne Landschaft - verbessert die Stimmung und verringert Erschöpfung
  • reduzierte Lichtstärke senkt Aktivitätslevel - Stresssymptome und Kortisolspiegel nehmen ab
Hören
  • Ruhe im Wald - vermittelt Geborgenheit
  • zufällige Waldgeräusche - verbessern Kognition
  • natürliche Waldgeräusche - unterstützen Entspannung
Riechen
  • Ätherische Öle - unterstützen Entspannung
  • typische Waldgerüche - wirken häufig als positive emotionale Anker
Fühlen
  • waldtypische Oberflächen und Strukturen - sprechen Tastsinn an
  • Waldboden trainiert Gleichgewichtssystem und die unbewusste Wahrnehmung des eigenen Körpers (6. Sinn)
Schmecken
  • Früchte des Waldes
Der Wald wirkt nachweislich günstig auf:
  • Atemwegserkrankungen
  • Psychosomatische Erkrankungen
  • Orthopädische Erkrankungen
  • Herz-Kreislauf Erkrankungen
  • Onkologische Erkrankungen
  • Neurologische Erkrankungen