Der Verlust eines Kindes – sei es durch Tod oder gewaltsames Verschwinden – ist eine der schlimmsten Erfahrungen für Eltern und Familien. Immer wieder nutzen Regierungen, ihre Behörden, aber auch terroristische Gruppen diese Urangst, um auf Familien und Gemeinschaften aus unterschiedlichen Gründen Druck auszuüben. Meist reicht die Drohung, die Kinder wegzunehmen oder ihnen etwas Furchtbares anzutun, um die Eltern gefügig zu machen. Deshalb wurde das Recht auf Kenntnis der eigenen Herkunft in die UN-Menschenrechtskonvention aufgenommen.